Politisch fängt das neue Jahr 2021 an, wie das alte geendet hat. Mit Vetternwirtschaft und Seilschaften kommt man in Machtpositionen. Heute wurde der neue Parteivorsitzende der Christlich Demokratischen Union gewählt. In der Stichwahl setzte sich der farblose Armin Laschet, gegen den bei der Kanzlerin, in Ungnade gefallenen Friedrich Merz durch.
Für Laschet stimmten 521 Delegierte, Merz bekam 466 Stimmen. Vier Delegierte enthielten sich, insgesamt wurden 991 Stimmen abgegeben. Norbert Röttgen war in der ersten Abstimmungsrunde rausgefallen. Damit wird Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet Nachfolger von Annegret Kramp-Karrenbauer als neuer CDU-Chef. Laschet hatte versucht, vor allem mit seiner Erfahrung als NRW-Ministerpräsident zu punkten – und mit einem Kurs von „Maß und Mitte“. Eine scharfe Abgrenzung zu Kanzlerin Angela Merkel versuchte der Bergmannssohn aus Aachen zuletzt zu vermeiden.
Jener Laschet, der sich nicht klar, gegen die Missbrauchsvorwürfe von Kardinal Wölki positioniert hat. Überhaupt hat es Armin Laschet nicht so mit dem positionieren, er erinnert immer an die Aus sitz Politik der Bundeskanzlerin Angela Merkel. Jemand der sich Jahre später bei den Opfern der Domplatte entschuldigt, aber nichts gegen die radikalen Islamverbände in NRW unternimmt. Jemand der noch vor ein paar Wochen in einen Masken Skandal verwickelt war, dem Vetternwirtschaft vorgeworfen wurde. Das ist also das Maß und die Mitte?
Mit Armin Laschet folgt ein Mann der den Kurs von Angela Merkel in Richtung der föderalen Staaten von Europa weiter führen wird. Ein Kurs des „Weiter so„. Damit können wir eindeutig festhalten, das die CDU es verpasst hat Ihr konservatives Profil zu schärfen. Die CDU ist hiermit endgültig federführend in der neuen Einheitspartei CDUCSUSPDFDPGRÜNELINKE angekommen. Wer jetzt noch Konservativ freiheitlich und vor allem seine Heimat wählt, dem bleibt nur noch eine Option, die Opposition (AfD). Wer sich gegen die Globalisierung ausspricht, wer sich für die Mobilität, bezahlbare Energie und die Forschung ausspricht, dem bleibt nur noch eine Option, die Opposition (AfD).
Bundeskanzlerin Merkel drückt ihren Wunschkandidaten Laschet durch und bleibt weiter führende Kraft der CDU. Es ist ein wortwörtlich „Ein schwarzer Tag“ für Deutschland.
Carsten Jahn








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