Warum wir verlieren!

Wie kann ich so etwas sagen? Wie kann ich es wagen diese Aussage in den Raum zu stellen? Nun, man muss es tun. Man muss der Realität ins Auge sehen. Wir sind schon seit Jahren auf der Verliererstraße. Aber niemand dort draußen möchte darüber reden, warum auch? Es würden ja Fehlentwicklungen benannt werden, die sich bis zum heutigen Tage hinziehen.

Wer ist denn WIR?

Wir sind die Menschen die Ihre Heimat nicht zugunsten eines europäischen oder globalen Konstruktes verlieren möchten. Wir sind die Menschen, die von der Politik und den Medien in ideologische Schubladen gesteckt werden. Dies dient ja dazu, eine aufkeimende Opposition klein zuhalten, um Ihre politische Agenda ein ums andere Mal durchzuziehen. Das „Teile und Herrsche“ Prinzip funktioniert in Deutschland, in den letzten Jahrzehnten in Perfektion. Egal welche Thematik, aufkeimende Opposition wurde immer wieder in unterschiedliche kleine Bewegungen aufgespalten. Sei es durch unterschiedliche Ziele, mit Fehlinformationen die man gestreut hat, oder schlichtweg durch eine massive Diskreditierung-Kampagne.

Wie sie Ihre Macht massiv ausgebaut haben.

Da gibt es ein hervorragendes Beispiel, schauen wir uns die Partei „Die Grünen“ an.
Als Umweltschutzbewegung gegründet wurde sie zu einer Graswurzelbewegung, der schnell klar wurde, das man in dieser parlamentarischen Demokratie, ganz einfach zum Erfolg kommen kann. Sie bewegten sich innerhalb des Systems. Zuerst gab es kommunale Ableger, die man im späteren Verlauf zu einer Partei verschmelzen ließ. Diese baute im kommunalen Bereich in den letzten vier Jahrzehnten Ihre Struktur mehr und mehr auf. Man involvierte sich in verschiedenen Organisationen, was man zuletzt wieder bei Fridays for Future, Black Lives Matter oder Extinction Rebellion sehen konnte. Diese kommen von der Straße in die Parlamente, um dort Fürsprecher für Ihre Inhalte platzieren. So konnte man sich in den letzten Jahrzehnten zu einem Machtfaktor aufbauen. Es war akribische Arbeit, die sie in die Positionen gebracht hat. Mittlerweile sind sie in allen relevanten Positionen unserer Heimat vertreten, und wenn es keinen systematischen politischen Widerstand gibt, werden sie in absehbarer Zeit am Hebel der Macht sitzen.

Jetzt ändern Sie Ihre Strategie.

Brand New Bundestag (BNB), ist eine überparteiliche Graswurzelinitiative, die vor einigen Monaten von vier jungen Menschen in Berlin gegründet wurde. Angelehnt ist sie an den Brand New Congress, der auch über die Netflix-Serie „Knock Down The House“ bekannt wurde. Ehemalige Mitarbeiter von Bernie Sanders hatten 2016 nach neuen Gesichtern gesucht, die sie gegen etablierte Parteipolitiker ins Rennen schickten – am Ende mischte eine Kellnerin aus der Bronx namens Alexandria Ocasio-Cortez als Shootingstar die demokratische Linke auf. Nun versuchen sie das hier in Deutschland, man will Direktkandidaten in die Landesparlamente und den Bundestag bekommen, mit der klaren Absicht den etablierten Parteien (z.B. CDU in Sachsen-Anhalt) die Direktmandate abzujagen.

„Viele Menschen wünschen sich Veränderung, fühlen sich aber von der Politik nicht mehr repräsentiert. Unsere Gesellschaft wird immer diverser, unsere Parlamente jedoch nicht“, heißt es auf der Netzseite von BNB. Die Bewegung sucht gemeinsam mit einer Jury über Monate hinweg Kandidaten, die den Bundestag ab 2021 aufmischen sollen. Damit sollen dann Brücken zu den Parteien CDU, Grüne, SPD und Linke aufgebaut werden. Was „Brand New Bundestag“ macht, ist experimentelle Pionierarbeit. Das Parteiensystem ist unter Druck, die Stammwähler werden immer weniger. Bei den parteilosen Initiativen ist heute sicher mehr Musik drin, als noch vor ein paar Jahren. Auch versucht man die Kleinstparteien wie Volt, die Piratenpartei oder die Tierschutzpartei zu einer Art Metapartei zusammenschließen, um skeptischen Wählern das Knacken der Fünf-Prozent-Hürde zu garantieren.

Welche Gefahr besteht?

Wenn man sich diese Strategie anschaut, kann man nur zu folgendem Schluss kommen. Es werden alle Möglichkeiten ausgeschöpft um den Anspruch an eine europäische oder globale Ordnung herzustellen. Die Agenda wird von potenten Philanthropen und den Parteien unterstützt, die das Nationalstaatliche überwinden wollen. Dem Bürger wird es als „progressive Politik“ verkauft. Klimagerechtigkeit sowie Repräsentation und Vielfalt die ganz oben auf der Agenda der Initiativen und Parteien stehen, klingen ja auch viel besser. Sie sind uns konservativen und Patrioten mindestens zehn Schritte voraus, und die Zeit läuft gegen uns.

Wir müssen uns diesem politischen Kampf stellen!

Wenn wir das verhindern wollen, dann müssen die außerparlamentarischen als auch die parlamentarischen Kräfte gebündelt werden. Mit einem jeder für sich und weiter so, werden wir unsere Heimat, unsere Werte und die Zukunft verlieren. Bürgerbewegungen müssen jetzt politisch aktiv werden. Wir müssen endlich Strukturen aufbauen, in die Kommunen und in die Landesparlamente vordringen und auch letztlich in den Bundestag. Es muss kooperiert werden mit den anderen konservativen patriotischen Kräften, die in den Kreis, Stadträten und Landesparlamenten sitzen. Es muss mit der stärksten Oppositionspartei ein kleinster gemeinsamer Nenner gefunden werden um zu kooperieren. Mit der Straße alleine verlieren wir unsere Heimat.

Carsten Jahn

One Comment on “Warum wir verlieren!

  1. Gern kämpfen wir,haben wir schon in der DDR gemacht,allerdings waren die Menschen anders gestrickt,muss ich leider sagen. Man hatte ein gemeinsames Ziel,welches trotz aller Repressalien auch erreicht wurde. Wir kamen 83 als politische Flüchtlinge in den Westen und durften bis ca 2007 noch eine Demokratie erleben und uns entfalten ohne Angst,abgehört oder in der eigenen Wohnung besucht zu werden. Spätestens seit 2015 ist es mit einer normalen Demokratie vorbei,eine Kanzlerin,die den Kommunismus mit der Muttermilch aufgesogen hat und U. A. Durch Gemauschel an die Macht kam,die über Gesetze hinweg geht,das Parlament umgeht,die Opposition aufs schlimmste beleidigt und diskreditiert,die Medien zu Staatsmedien umfunktioniert sich einen eigenen Staat im Staat aufgebaut hat,die muss,ganz klar,abgewählt werden. Nur…..Dank der ewig treuen Vasallen,die alle nur ihre Pöstchen sehen,wird es nicht Mal ein Misstrauensvotum geben. und das Volk,oh Gott,ist gespalten,duckmäuserisch ,ängstlich und demütig wie wahrscheinlich noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik. Wir sind,wie erwähnt,sehr aktiv,stossen aber aus genannten Gründen immer wieder an unsere Grenzen. Ein zweites 89 wird es mit diesem Volk nicht geben und eine Einigkeit und ein Zusammenhalt leider auch nicht. Es tut mir sehr weh,sowas schreiben zu müssen,aber das ist unsere Überzeugung. Allen ein Besinnliches,angstfreies Weihnachtsfest,schöne Feiertag und uns allen hoffentlich ein gesundes,friedvoller es Neues Jahr. Und Carsten,Dir persönlich,danke für Deine immer sehr fairen Kommentare und Videos.

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