Diese Meinung spiegelt ausschließlich die Meinung des Verfassers wider.
In den letzten Jahren beobachte ich die politische Szene in Deutschland und stelle fest, je größer die Verwerfungen und die Krise wird, umso mehr kann man beobachten, das Teile der Bevölkerung sich zurückziehen. Die Menschen resignieren, sie lassen die gewählten Volksvertreter gewähren und immer weiter machen. Gleichzeitig wächst der Unmut in der Gesellschaft. Dieser wird von der Politik und den Medien ideologisch angeheizt. Daraus entwickeln sich noch größere Probleme in der Gesellschaft. Nicht nur, dass der Rückzug allein schon eine Gefahr in sich birgt, dazu kommt das man sich unrealistischen Zielen zuwendet, bis hin zum Glauben an einen Erlöser.
Eine große Gruppe an Menschen reagiert mittlerweile mit Gleichgültigkeit, und hofft darauf das die Politik keinerlei oder minimale Auswirkungen auf sie hat. Eine weitere Gruppe unterteilt sich in weitere kleinere Gruppen und wünscht sich einen Systemwechsel, weg von der repräsentativen Demokratie, hin in eine Monarchie mit der Verfassung von 1871. Dazu kommen noch die Gruppierungen die schlicht eine neue Verfassung anstatt des Grundgesetzes herbeisehnen, oder sogar zurück in eine Zeit möchten, die 75 Jahre nach Kriegsende bei der großen Masse der Bevölkerung verpönt ist.
Auch gibt es mittlerweile eine große Gruppe an Menschen die auf den Retter aus den USA und Russland warten und glauben das diese Protagonisten, die Welt von allem Übel (Welches Übel auch immer, denn der Mensch geht ja bekanntlich zu 99 % von sich selbst aus) befreien. Zu guter Letzt ist dort die Gruppe der Menschen die an den Erlöser (Jesus Christus) glauben oder spirituelle Erlösung erwarten.
Wenn man sich dann noch diese Gruppen und Ihre Ziele genauer anschaut, dann stellt man fest, dass sie zum allergrößten Teil festgefahren in Ihrer Ausrichtung und Ihrer Ziele sind. Man hat das Gefühl, die Zeit ist bei Ihnen stehen geblieben ist. Man blendet aus das jeder weitere Tag, ein Schritt in die Zukunft und ein Schritt des Fortschritts und der damit verbunden Neuausrichtung der Gruppierungen und Bewegungen erfordert. Manche werden aber auch einfach größenwahnsinnig und machen aus dem politischen Widerstand der Straße, ein Happening mit Eventcharakter. Dies kann man im Moment sehr genau beobachten, einzelne Protagonisten stilisieren sich zu Superstars mit Tourbus herauf.
Der Begriff des bürgerlichen politischen Protestes verkommt zu einer Neuauflage des Woodstock Festivals. Diesmal allerdings pervertiert und auf die Spitze getrieben. Warum ich das schreibe? Nun Ihr seht es, wenn Ihr mal hinschauen würdet. Die Leute werden wie vom Rattenfänger von Hameln mit Musik und Tanz auf die Straße gelockt. Man schreibt sich ein Ziel auf die nicht vorhandene Fahne, unter der man die Menschen anlockt, wohl weißlich das man die wahren Ziele der Bewegung erst Wochen später häppchenweise bekannt gibt. Ziele die der Masse der Gläubigen am Anfang nicht einfach vermittelbar sind. Die im weiteren Verlauf der Kampagne den Gläubigen auch nicht erklärt werden müssen. Denn diese sind in Ihrem Glauben dann schon so indoktriniert, das sie keinerlei Kritik an der Vorgehensweise zulassen, geschweige denn in die Handlung kommen. Sie laufen den Rattenfängern singend und tanzend hinterher.
Diese große Bewegung hat perfektioniert, was viele der oben genannten Gruppen seit Jahren betreiben. Wir bewegen die Menschen in den Stillstand. Denn die Masse der Menschen die resignieren, dazu zu bewegen sich zu motivieren, um sie in die Handlung zu bekommen, wird damit blockiert. Ist dieser Artikel eine Form der Hetze? Nein ist er nicht, er setzt sich kritisch mit den Vorgängen im bürgerlichen Protest auseinander.
Können wir alle es uns wirklich leisten, singend und tanzend unsere Heimat aufs Spiel zu setzen? Können wir es uns leisten zu meditieren, um damit die soziale Schieflage zu beenden, die in unserer Heimat immer größer wird? Können wir mit Partys und Events soviel Druck auf die Regierende etablierte Politik und Lobbyisten ausüben, so dass sie Ihre Politik gegen die Bürger und die Heimat beendet?
Nein, das wird nicht gelingen, aber es gibt eine Möglichkeit, die Menschen zu motivieren dem bürgerlichen Protest aktiv beizutreten und dabei in die Handlung zu kommen.
WAS WIR BRAUCHEN!
Es braucht Menschen die einen guten Schuss Idealismus und Realismus in sich tragen, die bereit sind sich aktiv zu beteiligen, um eine positive Veränderung herbei zu führen. Dies ist allerdings mit Arbeit und persönlichem Einsatz verbunden. Vor allem aber mit Mut, Herz, Verstand und viel Kraft den widerständen der Medien und Politik zu begegnen. Eines muss uns allen klar sein, die Heimat, in der wir jetzt leben, ist die Heimat, die es in diesem Moment zu verteidigen gilt, für unsere Mitmenschen, für unsere Nachkommen und auch für uns. Lasst uns anfangen realistisch und lösungsorientiert daran zu arbeiten, unsere Heimat Deutschland zu erhalten.
Carsten Jahn
Vorschau: Eine mögliche Lösung für die bürgerlichen Bewegungen








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