Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber um welchen Preis?

In der Menschheitsgeschichte gab es immer wieder dunkle Stunden. Als in Troya die letzte Hoffnung der Menschen zerstört wurde, klammerte man sich bis zuletzt an den Glauben der Errettung durch den Sonnengott. Letztlich passierte nichts und die Stadt und die Menschen wurden von den Griechen vernichtet.

Immer wenn es sich in der Welt verdunkelt, wenden sich die Menschen zurück zum Glauben. Dieser kann Religiös sein, oder auch ganz weltlich, aber man möchte so sehr das alles gut wird, das man aus tiefster Überzeugung daran glaubt. Man sieht dann nur noch das Gute, blendet alles offensichtliche und momentane aus. Man will gar nicht mehr das der Augenblick von einem Besitz ergreift. Man legt sein Leben, sein Schaffen und auch seinen Geist in eine imaginäre fremde Hand und lässt sich leiten und führen.

Man hinterfragt nicht mehr, man denkt nicht mehr selbständig, man lässt keinerlei Kritik an dem eingeschlagenen Weg mehr zu. Es gibt nie zwei Seiten der Medaille, es gibt nicht nur schwarz und weiß, aber genau das ist die Denkweise in diesem Moment.

Man klammert sich an einen Weg, den Weg der Hoffnung, ohne zu wissen, ob es wirklich der richtige Weg ist. Man übersieht die Gefahr, das man die eigene Handlungsmöglichkeit ausblendet und man vergisst das, wenn geführt und geleitet wird, sich in die Hände anderer begibt, ohne wirklich zu wissen, ob es der aufrichtige Weg ist.

Man wird das, was man niemals sein wollte, eine Marionette. Eine Puppe an deren Fäden der/die Herr und Meister zieht, ganz so wie es ihm oder Ihr beliebt. Nur, weil man sich die Erlösung so dringend wünscht. Man verliert die eigene Initiative sein Leben in die eigene Hand zu nehmen und keinem anderen zu überlassen. Folgen ohne zu hinterfragen um des Glaubens willens?

In der Geschichte der Menschheit gab es schon oft, die die das Licht für sich nutzten, um die Menschen in die Dunkelheit zu führen. Wir fragten uns danach immer, wie konnte das passieren? Die Menschheit hat immer wieder den richtigen Zeitpunkt verpasst, diesen unheilvollen Weg zu verlassen, und befanden sich danach im nächsten Käfig. Nun stehen wir wieder an einem solchen Punkt, glauben ohne zu wissen und folgen ohne zu fragen.

In den dunkelsten stunden ist es wichtig auf Sicht zu fahren, um sicher durch den Sturm zu manövrieren. Wenn sich der Sturm gelegt hat, muss man objektiv bewerten, um dann die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen um den Kurs gegebenenfalls neu zu setzen.

Carsten Jahn

17 Comments on “Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber um welchen Preis?

  1. *Moin, Moin u. Hallo* *mein Lieber Carsten*

    *sei HERZLICHST BEDANKT für Deine INFO…* *bin da VÖLLIG mit Dir in ÜBEREIN-STIMMUNG…*

    *Wie heißt’s doch sooo SCHÖN:*

    * “ WER nicht HÖREN will…, muß FÜHLEN „…*

    *u. somit:*

    *KRANKHEIT u. LEID…, der * ZWEITE * BILDUNGS-WEG… *

    *Stell Dir VOR…, der MENSCH will’s NICHT anders HABEN…*

    *HOFFEN * WIR das BESTE *… *

    *für den GESINNUNGS-WANDEL in den MENSCHEN…* *denn: ein-JEDER ist seines * GLÜCKES SCHMIED *…*

    *WIR HABEN * KEINEN * ERZIEHUNGS-AUFTRAG…*

    *können NUR an die VERNUNFT des EINZELNEN *APPELLIEREN* *

    *aber…, bis DAS soweit ist…*

    *In tiefer geistiger Verbundenheit* *D-Ein etwas anderer Freund* *u. Weg-Begleiter*

    *Günter.*

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  2. Ja Carsten , da gebe ich dir recht ! Bin 64 Jahre und meine beiden Kinder denken ich übertreibe wenn ich sie warne ! Sie glauben den Medien von ARD und ZDF und das was ich Ihnen versuche zu erklären , glauben Sie nicht ! Stehe allein mit meiner Meinung ! Verfolge all deine Videos und bilde mir auch selber ein Urteil ! Das Erwachen vieler Menschen nebst meiner Kinder wird böse werden , ich hoffe ich erlebe es nicht mehr ! Lieben Gruß und vielen Dank für dein Engagement !

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    • Mir ergeht es ähnlich. Den großen Kindern ist es gleichgültig. Sie schimpfen zwar über Einschränkungen jeglicher Art, doch etwas dagegen tun… da reicht die Liebe zur Freiheit dann doch nicht. Die Kleinen sehen die Gefahr tatsächlich, nur bei denen muß ich vorsichtig sein, denn sie sollen meine Ansichten nicht einfach 1:1 übernehmen. Es ist nicht leicht und Carsten zum Beispiel gehört zu den Geistern, die einem zumindest für einen Augenblick Mut machen und einen nicht gänzlich verzagen lassen.

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  3. Fortes fortuna adiuvat!
    Den Mutigen/Tapferen hilft das Glück! Ergo -Voran!😉🇩🇪🦅

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  4. Lieber Carsten,
    wie recht du hast, aber wem erzähle ich das? Egal welchen Menschen ich das selbe sage, es stößt nur auf Ablehnung.
    Unsere Zukunft wird düster sein, wenn die, die in der EU und unserem einst so schönen Land das sagen haben, so weiter agieren. Ich danke dir für die Offenheit deiner Berichterstattung, weiter so und lass dich nicht unterkriegen.
    LG Petra

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  5. Genauso ist es ! Verblödet von den Medien glauben eben einige oder viele das Alles gut wird !
    Eben das ist der Denkfehler ! Ich habe mir auch schon böse Kommentare anhören müssen : Du
    bist doch ein V. oder Schwarzmaler und ä. !Es hat sich eben in den Köpfen so eingefressen das
    es kaum noch möglich ist dagegenzusteuern !! Grüsse auch an Carsten !

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  6. Moin Carsten, ich kann Dir nur zustimmen. Drum kämpfe ich jeden Tag um mein Umfeld zum mitdenken zu bewegen. Sei es in der Familie oder an der Supermarktkasse. Selbstbestimmung und eine eigene Meinung zu haben,sind mir sehr wichtig. Daher immer schön die“👃“ im Wind haben und die Zeichen der Zeit erkennen. Bleibt Gesund und seid wachsam. Alex.😉👍💙

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  7. Ja, so ist es. Selbst in der eigenen Familie und im Bekanntenkreis erlebe ich diese Tendenz.
    Nur die Meinung des herrschenden Systems ist die Richtige, alles andere wird abgewiesen mit Verschwörungstheorien. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass die Menschen wieder verstärkt sich der CDU und Ihrer Bundeskanzlerin zu wenden. Nur die können alles noch retten.

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  8. Ja, einen Krieg zu verlieren kann ganz schön gefährlich sein, besonders dann, wenn die Sieger als Unmenschen sich entpuppen, und mit ihrer despotischen Macht die vollständige Vernichtung der Besiegten auf die hinterhältigste Weise planmäßig weiter betrieben haben, so daß die Nachkommen nicht mal mehr erkennen wo Recht und wo Unrecht ist, und schweigend den eigenen Untergang hinnehmen, in der Annahme, daß die Unmenschen, welche im Zuge dieses Sieges ihr Unterdrückungs- und Ausbeutungssystem auf die ganze Erde ausgedehnt haben, noch einigermaßen als brave Sklaven weiterleben lassen werden. ???
    Doch die anmaßenden Beherrscher haben sich verrechnet. Und die willenschwach gemachten Menschen werden sich noch wundern, wie wissend und furchtlos ihre Vorfahren ihr Leben und ihre Freiheit verteidigt haben, und werden sich schämen wie sehr sie selbst sich haben täuschen lassen.

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  9. Da war ein Schreibfehler, hier korrigiert. (eingefügt ’sie‘ )

    Ja, einen Krieg zu verlieren kann ganz schön gefährlich sein, besonders dann, wenn die Sieger als Unmenschen sich entpuppen, und mit ihrer despotischen Macht die vollständige Vernichtung der Besiegten auf die hinterhältigste Weise planmäßig weiter betrieben haben, so daß die Nachkommen nicht mal mehr erkennen wo Recht und wo Unrecht ist, und schweigend den eigenen Untergang hinnehmen, in der Annahme, daß die Unmenschen, welche im Zuge dieses Sieges ihr Unterdrückungs- und Ausbeutungssystem auf die ganze Erde ausgedehnt haben, sie noch einigermaßen als brave Sklaven weiterleben lassen werden. ???
    Doch die anmaßenden Beherrscher haben sich verrechnet. Und die willenschwach gemachten Menschen werden sich noch wundern, wie wissend und furchtlos ihre Vorfahren ihr Leben und ihre Freiheit verteidigt haben, und werden sich schämen wie sehr sie selbst sich haben täuschen lassen.

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  10. Danke, Carsten, für Deine ernsten, bald philosophischen Worte.
    Was gibt uns den Kompass, die Richtung? Ich bin dankbar für meinen Glauben an GOTT und Seinen Sohn Jesus, der für uns, für unsere Schuild und Versagen ans KREUZ ging – damit WIR durch Ihn – und mit Ihm – neues Leben haben sollen. Die Kraft der Vergebung und Versöhnung kommt daraus, dass GOTT uns zuerst die Hand gereicht hat. …
    Der Aufblick – in Dankbarkeit und auch Demut – scheint mir heute verlorengegangen – es herrschen Überheblichkeit und Selbstüberschätzung vor („das Klima retten“, „die Welt retten“…).
    Nein, WIR haben das Leben letztlich NICHT in der Hand – auch nicht das Wetter. Die Krise wirft uns zurück auf das Wesentliche. Vielleicht sollte sie uns tatsächlich demütiger – aber auch dankbar für das, was da ist (?), werden lassen? Der Herr sei mit uns – die Karwoche beginnt.
    Ich versuche ab morgen bis Ostern nichts zu essen, nur tirinken (Tee, verdünnten Gemüsesaft) –
    mal sehen, ob es klappt. Ein paar Jahre habe ich es schon geschafft – und es tut gut zu sehen, dass man auch mit viel weniger auskommen kann. Macht jemand mit? Es würde mich freuen.
    Jesus ist auf dem Weg nach Golgatha…. .

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  11. So so mein lieber „almutrosebrock“.
    Der größte Held aller Zeiten hat die Wahrheit gesagt, das hat vielen Schriftgelehrten nicht gefallen, da sie ihren Einfluss und ihre Macht über das Volk gefährdet sahen, und so haben sie Wege gesucht ihn zu vernichten. Der Mord an ihm gelang ihnen indem sie das Volk gegen ihn aufhetzten.
    Er wurde ermordet wegen der Dummheit und Bosheit von Menschen!!!

    Ich weiß, die Kirchen drehen das anders hin, weil sie auch am Einfluß und Macht über Menschen interessiert sind, und nicht an deren geistigem Wohlergenen!
    Das sollte Ihnen klar sein!
    Und jetzt schauen sie in die heutigen Verhältnisse: Kirchen, Medien, Politik, … Es ist immer noch so, oder nicht?

    Wer will schon daß man ihn umbringt, nur weil er den Menschen Gutes bringt, ihnen die Wahrheit sagt?
    Welch ein Frevel, das so zu verdrehen!
    Kein Wunder wenn Menschen, die noch einigermaßen gesund denken können, eine große Abscheu empfinden, und von all dem nichts mehr wissen wollen.
    Da lob ich mir die Einstellung von Carsten, denn lieber „das Herz noch am rechten Fleck haben“ als so eine verbrecherische Einstellung gut heißen! (Auf daß das Falsche weiterhin ungebremst Unheil anrichten kann.)

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  12. Allgemeine Info: Ich bin nach dem Teilen des Beitrags von Martin Sellner,mit dem Titelbild von Xavier Neidoo, in die Gruppe „Deutschland vernetzt sich“ bei VK gesperrt worden.
    VK Begründung: gefähliche Inhalte
    Der angegebene Entsperr Code funktioniert nicht od. noch nicht?

    Ein frohe/ fröhliches Osterfest, Freunde und Euch das Beste,
    Paul Raphael

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