Alles begann vor gut einem Jahr. Als nach parteiinterner Kritik Jan Wenzel Schmidt seinen Rücktritt als AfD-Generalsekretär in Sachsen – Anhalt ankündigte. «Ich werde mich auf meine Arbeit in Berlin konzentrieren», sagte der Bundestagsabgeordnete der dpa zu entsprechenden Informationen der «Mitteldeutschen Zeitung».

Schmidt war in der AfD zuletzt in die Kritik geraten, ihm wurden Lügen und Erpressung vorgeworfen. AfD-Mitglieder hatten für den Landesparteitag am 2. März einen Abwahlantrag vorbereitet.

In den folgenden Monaten erhärteten sich scheinbar die Vorwürfe die dann innerhalb der AfD in Sachsen-Anhalt weiter aufgearbeitet wurden. Gegen Ende des Jahre 2025 wurden dann weitere Personalentscheidungen (mögl.ein Netzwerk) getroffen die im Zusammenhang mit der Causa Jan Wenzel Schmidt stehen. Personen die im direkten Umfeld von Jan Wenzel Schmidt stehen wurden langsam (ich nenne es mal so ) aus dem Spiel genommen.

Daraufhin ging Jan Wenzel Schmidt im Dezember 2025 zum ersten Mal an die Öffentlichkeit und erhob schwere Vorwürfe.

Seine E-Mail sei für den Landesvorstand „letztmalig die Möglichkeit, die Vorgänge intern aufzuarbeiten, bevor sie zwangsläufig parteiöffentlich werden“. Ab der zweiten Januarwoche werde er wöchentlich „strukturierte Mails“ an Bundes- und Landesvorstand senden, die jeweils konkrete Beweise, Zahlen, Namen und Dokumente enthalten würden.

Wahrscheinlich aufgrund dieser Drohungen und Vorwürfe entzog man dann Jan Wenzel Schmidt die Mitgliedsrechte um weiteren Schaden von der Partei und dem Wahlkampf abzuwenden. Das wurde von der Tagesschau am 13.01.2026 veröffentlicht.

Seit Anfang Februar veröffentlichen die Massenmedien nun gezielt und organisiert, die Vorwürfe von Jan Wenzel Schmidt, die er Ende letzten Jahres angekündigt hat. Es wird der AfD eine Vetternwirtschaft unterstellt, die es allerdings so wie es von den Medien herbeigeschrieben wird, gar nicht gibt.

Es ist eine gezielte Kampagne die natürlich dafür genutzt wird, den Spitzenkandidaten der AfD Ulrich Siegmund zu beschädigen und um ihn bei den Wählern in Sachsen-Anhalt als unwählbar darzustellen.

EINE GEZIELTE KAMPAGNE!

Ich brauche niemandem die Artikel der letzten 10 Tage aufzuarbeiten. Denn es wird seitdem mit falschen Zahlen, Fake News über die Arbeitsverhältnisse, bis zu maßlosen Übertreibungen in Funk, Fernsehen und den sozialen Netzwerken gearbeitet. Die CDU steht da ganz vorne mit den Massenmedien. Ausgerechnet die CDU die durch zahllose Korruptionsvorwürfe und Affären (Masken, CumEX, Schleuser) eigentlich die letzten sein sollten, die hier den Mund aufmachen.

Fakt ist, die AfD Sachsen-Anhalt kann man derzeit nur eines vorwerfen. Ihre Kommunikationsstrategie war schlecht. Man hätte vom ersten Tag, mit Fakten dagegenhalten müssen und nicht erstmal nebulös zu versuchen, von den haltlosen Vorwürfen abzulenken (z.B.: VS-Tätigkeit zu unterstellen) . Da ist noch einiges verbesserungswürdig und muss definitiv professioneller werden. Aber man scheint in den letzten Tagen gelernt zu haben. Seit gestern Abend stellt man sich der Debatte, so wie man es eigentlich von anfang an erwarten konnte.

Eines sollte die AfD gelernt haben. Dieser Wahlkampf ist wahrhaft schmutzig und dreckig. Eine offene Kommunikation ist das wichtigste, denn Fehler macht jeder. Bleibt abzuwarten wie sich diese gezielte Schmutzkampagne auf die Umfrageergebnisse und das Wahlverhalten auswirken wird.

Carsten Jahn

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