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Wie geht die Reise weiter?

Am Samstag, dem 01. August gab es zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik eine Querfront die sich in Berlin versammelte. Ein Mix an Libertär – Konservativ – Liberalen – Patriotischen und sogenannten politisch Linken und Rechten Bürgern die für die Freiheit und die Heimat Deutschland vereint auf die Straße gingen. Die Anzahl der Teilnehmer schwankte zwischen 17000 (laut Polizei) bis 1,3 Mio. wie von der Versammlungsleitung bekannt gegeben. Um diese Teilnehmeranzahl entbrannte tags darauf, ein regelrechter Informationskrieg zwischen den Mainstreammedien und den Freien Medien.

GEHT ES WIRKLICH UM DIE TEILNEHMERZAHL?

Nein, da geht es mitnichten darum wer die Deutungshoheit über die Teilnehmerzahl hat. Fakt ist es waren unzählige Menschen, die friedlich ein Zeichen für die persönliche Freiheit gesetzt haben und für Ihr Heimat auf die Straße gegangen sind. Allein die Tatsache das unser Team Meldung bekam, dass der Zuganfang schon am Veranstaltungsort (Siegessäule) war, während wir noch 1,5 Std. durch die Stadt unterwegs waren, sagt einiges über die Anzahl der Menschen aus.

Wenn man die Veranstaltung mal kritisch beleuchtet dann muss man zu dem Schluss kommen, das der Zug durch die Stadt einfach zu lang war. Bei diesen Temperaturen kilometerlang durch Berlin zu laufen, hatte die Menschen an die körperliche Grenze gebracht. Am Veranstaltungsort angekommen waren viele mit Ihren Kräften am Ende. Die Wasserversorgung während des Zuges war nicht gewährleistet. Auch am Veranstaltungsort mangelte es am selbigen. Wie wir herausfanden, wurden die Organisatoren in der Hinsicht massiv beschnitten, man wollte wohl keine Versorgung der Menschen sicherstellen.

Mein größter Kritikpunkt aber war das nach dem Auflösungsversuch der Polizei, die Demo geteilt wurde, und damit den staatlichen Stellen gegenüber klein beigegeben hat. So viele Menschen zusammen hätten an diesem Tag bei einem nicht kräftezehrenden Marsch, und dem standhaft bleiben am Versammlungsort, ein noch viel größeres Zeichen setzen können. Unter dem Motto für den Frieden und die Liebe auf die Straße zu gehen ist schön und gut. Aber wenn man etwas bewirken will, wenn man will das diese Regierung unter Zugzwang gerät, dann muss man aufrecht stehen bleiben und laut werden. Dies habe ich an diesem historischen Tag vermisst, es stellt sich also die Frage, ob es gewollt war?

Ich unterstelle hier niemandem etwas, aber wir hatten am 01. August eine historische Chance, diese wurde nicht genutzt. Es bleibt zu hoffen, das wir noch eine weitere Chance bekommen werden, denn wenn sich die Lage so wie in den letzten Tagen weiterentwickelt, dann wird es schwerer als wir erahnen können. Die Kräfte, die dies verhindern wollen haben, seit Samstag alle Hebel in Bewegung gesetzt. Wir befinden uns nun mitten im Medialen und politischen Kreuzfeuer.

Es wird jetzt mit aller Macht von Außen als auch von Innen heraus versucht diese Ansammlung an Menschen ein zweites Mal zu verhindern, auch die Proteste in anderen Städten werden davon betroffen sein. Wir brauchen den nächsten Schritt. Dieser kann nur mit Geschlossenheit, guter Vernetzung und weiterer akribischer Aufklärungsarbeit vollbracht werden. Was wir brauchen ist ein zweites 1989, daran sollten sich alle erinnern.

ERINNERT EUCH!

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