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Der größte Film aller Zeiten – warum er eigentlich grottenschlecht ist

Es ist ein Drehbuch, ein erstklassiges politisches Drehbuch welches gerade verfilmt wird und die Menschen rennen in Scharen an die Kinokassen. Herr der Ringe und Titanic wird abgelöst, denn die Oscars gehen im Jahr 2020 an den größten Film aller Zeiten. Was braucht man denn für ein gutes Drehbuch? Was braucht man für einen guten Film?

Man braucht eine gute spannende spektakuläre Story, man braucht attraktive Drehorte und dazu eine Reihe hervorragender Schauspieler und Schauspielerinnen. Wenn man all das zusammen in einem Film unterbringt, und dann noch eine Botschaft einbaut die viele Menschen erreicht, dann hat man ein wahres Meisterwerk geschaffen. Das Ziel ist klar definiert, die Welt soll schöner werden.

Als erstes passiert etwas ganz schlimmes welches die ganze Welt in Atem hält, ein unsichtbarer Feind taucht auf, wo man nicht weiß wie gefährlich dieser Feind ist. Ganz viele Menschen auf der ganzen Welt sind betroffen, und die Angst greift um sich. In Asien, in Nord und Südamerika, in Europa ja auf der ganzen Welt, die globale Pandemie. Da kommen die Schauspieler und Schauspielerinnen ins Spiel, in den Hauptrollen die Regierungschefs der Nationen, in den Nebenrollen die Virologen und natürlich die Gaststars. Jene die in den schlimmsten Situationen immer noch einen Ausweg haben. Die das Vertrauen der Menschen genießen, da sie ja die guten sind.

Die Menschheit wird an den Rand der Niederlage herbeigeredet, und um das zu verhindern, gibt es globale Schutzmaßnahmen, die natürlich unterstützt von den Medien getragen werden und so den Menschen glaubhaft gemacht werden. Man wolle ja die Menschen schützen. Während dessen verschlimmert sich die Lage in anderen wichtigen Bereichen wie der Wirtschaft und den Finanzen. Man beruhigt die Menschen, denn man hat ja mit den globalen Schutzmaßnahmen alles im Griff. Die Menschen sind froh, dass die Politik so gut durchgreift, denn sie haben Angst. Angst vor dem unsichtbaren Feind, und Angst was die Zukunft bringt.

Nun kommt es aber zu Komplikationen, denn nach und nach verstehen mehr Menschen den Sinn und Zweck der Maßnahmen nicht. Denn die Haupt (Politiker)- und auch die Nebendarsteller (Virologen) verstricken sich mehr und mehr in Widersprüche. Menschen gehen auf die Straße, um gegen die Maßnahmen zu protestieren und die Hauptdarsteller (Politiker) fangen an zu schwimmen. Die Menschen stellen nach und nach alles infrage und sogar von einer großen Lüge wird offen gesprochen.

Die Hauptdarsteller und Ihre Story kommen ins Stottern, was tun? Da passiert etwas Unerwartetes am anderen Ende der Welt, etwas was teile der Menschen auf der ganzen Welt berührt. Ein Thema welches recht einfach entfacht werden kann und alles, was bis jetzt aktuell war und den Hauptdarstellern möglicherweise ein schnelles ende beschert hätte, kommt ins Hintertreffen. Der unsichtbare Feind ist gar kein Thema mehr denn der Zweck heiligt bekanntlich auf einmal die Mittel. Es ist wirklich so einfach wie die Haupt- und Nebendarsteller nun Ihre Fehler kaschieren können und nicht nur das.

Nein Sie nutzen die Situation um Ihre langgehegten Ziele verwirklichen zu können. Das Beste daran, es ist eine Thematik, die in vielen Ländern der Welt soviel Schuldgefühle auslöst, das die Menschen natürlich im Dienst der „GUTEN“ Sache alles tun, um nicht in der Nebengeschichte zu landen. Die Haupt- und Ihre Nebendarsteller unterstützt von den „GUTEN“ Gaststars (Gates, Soros, WHO, UNO) können nun weiter diesen spannenden Film drehen. Der Film endet irgendwann in einem grandiosen Finale, welches von den Drehbuchschreibern, den Hauptdarstellern, den Nebendarstellern und den Gaststars gekonnt in Szene gesetzt wurden.

Die Frage ist nur ob der Kinobesucher, der in Massen in die Kinos gegangen ist nicht irgendwann bemerkt, das ihm nur ein alter Film neu erzählt wurde, der schon vor Jahrzehnten und Jahrhunderten schlechte Kritiken bekommen hat. Aber heute hat man nun mal bessere Special Effects, damit kann man im Gegensatz zu früher die eklatanten Schwächen im Drehbuch besser kaschieren und den Kinobesuchern ein Meisterwerk suggerieren.

Willkommen in der neuen Welt

Carsten Jahn

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